Podiumsdiskussion

Dialoghotel Eckstein
Langgasse 9
CH–6340 Baar

Tel +41 (0) 41 766 46 00
» E-Mail

Datum
22. Sep. 2026
Uhrzeit
18:30 - 20:30

Spannende und kontroverse Podiumsdiskussion zur Thematik „Corporate Happiness“

Vor 50 Jahren erwarb die Fokolar-Bewegung das Heim in Baar, wo seit 1920 bis zu 150 junge Arbeiterinnen der Spinnerei an der Lorze untergebracht wurden. Aus dem Heim mit Massenlager mit Schlafsäcken wurde nach verschiedenen Erneuerungen ein Begegnungs- und Bildungszentrum, das heute als Dialoghotel «Eckstein» sowohl als City Hotel als auch als Rückzugsort für die Gesellschaft dient. Es ist Teil der Fokolar-Bewegung, einer christlichen Vereinigung, die sich für Einheit und Geschwisterlichkeit engagiert. Das Dialoghotel soll ein Knotenpunkt von Begegnungen sein und die geistige Präsenz von Christus ausstrahlen. Es soll wie ein offenes Herz für einen fruchtbaren und inspirierenden Dialog stehen.

Ein Teil des 50-Jahre-Jubiläums ist das Dialogforum zum Thema „Corporate Happiness“: Menschen nachhaltig glücklich machen. Nachhaltiges Glück schädigt weder andere Menschen noch die Umwelt oder kommende Generationen. Wie wir Glück und Zufriedenheit heute erleben können. 

Programm:

18.30 Uhr       Willkommensgetränk
19.00 Uhr       3×3 Minuten Statements
19.10 Uhr       Podiumsdiskussion
20.10 Uhr       Q&A
20.30 Uhr       Schluss mit Erfrischungsapéro

Zu den Podiumsteilnehmenden:

Prof. Dr. Emanuela Chiapparini

leitet das Institut Kindheit, Jugend und Familie am Departement Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule. Ihre Forschungsthemen sind Soziale Arbeit im Kontext von Schule, Elternbildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Armutsbekämpfung. Sie absolvierte das Studium der Allgemeinden Pädagogik und Sozialpädagogik an der Universität Zürich, wo sie 2011 am Institut für Erziehungswissenschaften promovierte. Nach Stationen als Gastforscherin und Referentin im Ausland sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in nationalen und internationalen Forschungsprojekten am Soziologischen Institut der Universität Zürich war sie als Dozentin am Institut für Kindheit, Jugend und Familie am Departement Soziale Arbeit an der ZHAW in Winterthur tätig.

Prof. Dr. Andreas Krafft

ist seit mehr als 20 Jahren Dozent an der Universität St. Gallen (HSG) sowie Management-Trainer und -Berater mit Schwerpunkt in der Arbeits-, Organisations- und Gesundheitspsychologie. Als Associate Researcher am Institut für Systemisches Management und Public Governance (HSG), Co-Präsident von swissfuture (der Schweizerischen Vereinigung für Zukunftsforschung) sowie Vorstand der Swiss Positive Psychology Association leitet er das internationale Forschungsnetzwerk des Hoffnungsbarometers. Seit mehr als zehn Jahren leitet er das internationale Forschungsnetzwerk des Hoffnungsbarometers und hat mehrere wissenschaftliche Artikel und Bücher zum Thema Zukunft und Hoffnung veröffentlicht. Andreas Krafft studierte Betriebswirtschaftslehre in Buenos Aires, wo er aufgewachsen ist, und promovierte in Managementwissenschaften an der Universität St. Gallen (Schweiz) mit dem Schwerpunkt Organisationspsychologie, Kultur und Entwicklung. Er hat akademische Spezialisierungen in Sozialpsychologie von Organisationen, Arbeits- und Gesundheitspsychologie sowie Positiver Psychologie an der Universität Zürich. Darüber hinaus unterrichtet er im Master of Futures Studies an der Freien Universität Berlin, an der Universität Zürich im Bereich Arbeit und Gesundheit sowie im Master of Applied Positive Psychology an der Universität Lissabon, Portugal.

Martin Iten

– vom Bauernbub zum Klostervorsteher. Er Ist gerlernter Polygraf, ein Unternehmer und prägende Figur in der katholischen Jugendarbeit (Adoray, Anima Una). Seit 2016 lebt und leitet er als erster Mann seit 500 Jahren das Frauenkloster Maria Opferung in Zug mit seiner Familie, nachdem er eine persönliche Krise durch eine Zeit in der Einsiedelei überwand. Aufgewachsen als jüngstes von acht Kindern, führte er früh eine eigene Firma, erlebte jedoch einen Burnout, der zu einer Neuausrichtung führte. Neben seiner Arbeit im Kloster ist er auch politisch tätig, das er als als Dienst an der Gesellschaft sieht. Er sitzt für die Christlich-Sozialen (CSP) im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. Als Nachkomme in 17. Generation vom Einsiedler Bruder Klaus von Flüe sieht er in dessen Lebensweg eine Inspiration für sich selbst.

Ladina Spiess

hat sich nach über 15 Jahren als Moderatorin und Produzentin bei Radio SRF 1 im Jahr 2018 selbstständig gemacht. Seither ist sie als freischaffende Moderatorin und Schulungsleiterin tätig und arbeitet als Texterin mit einem Grafiker zusammen. Verändert hat sich mit diesem beruflichen Wechsel so einiges. Geblieben sind die Freude und die Motivation, Neues zu gestalten und zu lernen.

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